Eigene Projekte


Wir bringen unser stiftungseigenes Programm "Dynamik-Inseln für die Kulturlandschaft" voran, indem wir Wald- und Offenlandflächen sichern, auf denen sich die Natur langfristig entfalten kann.

Wir setzen uns für den Erhalt von Feuchtgebieten in der niedersächsischen Hase-Else-Niederung ein. Dazu erwerben wir Flächen, die für Zug- und Brutvögel bedeutsam sind.

Der Klimawald setzt ein regionales Zeichen für den Klimaschutz, indem er schädliche Gase bindet.

Maßnahmenmix und Moderation: Unser Kellenberg -Projekt “Naturschutz durch Kooperation” holt viele Partner mit ins Boot.

Mit dem Projekt „Kooperation Lebensraum- und Artenschutz Melle – KLAr Melle wird das Ziel verfolgt, bestandsbedrohte Arten auf freiwilliger Basis im rund 254 km² großen Gebiet der ländlich geprägten Stadt Melle zu fördern. Hierbei spielen ein guter Dialog und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Artenschutz eine wesentliche Rolle.

Das Projekt „ Artenschutz im ländlichen Siedlungsraum “ veranschaulicht, wie nahezu jeder etwas zum Schutz von Vogel, Fledermaus, Insekt & Co. beitragen kann – so einfach wie möglich, so effizient wie nötig. Herzstück des Projekts ist das SON-Artenschutzhaus in Melle.

Ein neu angelegter unterirdischer Stollen soll gefährdeten Fledermäusen ein Winterquartier bieten.

Das Projekt „Huntewiesen Meesdorf - Kulturlandschaft schützen und entwickeln” hat zum Ziel, die Heimat seltener Tiere und Pflanzen zu sichern und durch gestaltende Maßnahmen verschwundene Lebensräume wiederherzustellen.

Mit einem länderübergreifenden Artenschutzprojekt schützen wir in Kooperation mit Biologischen Stationen den Laubfrosch.

Durch die Errichtung des Beobachtungsturms Limberg wird der lokale Biotopverbund mit der Umweltbildung verknüpft. Vor allem geht es darum, Kenntnisse über Arten, ihre Biologie und Ökologie zu vermitteln und mit Biotoppflegeeinsätzen zu kombinieren.

Vogelkunde für jeden. Vögel gucken macht Freude und hilft der Natur. Durch gemeinschaftlich umgesetzte Programme gewinnen wir eine solide Datenbasis für den Naturschutz.

Zu Dynamik-Inseln

Dynamik-Inseln


Eine Chance für die Natur: "Dynamik-Inseln für die Kulturlandschaft"

In der Natur finden ständig Veränderungen statt. Diese Dynamik und der damit einhergehende Wandel der Strukturen eines Lebensraumes werden im heutigen Naturschutz, der hauptsächlich vom konservierenden Flächenschutz geprägt ist, leider viel zu wenig berücksichtigt.

Veränderung ermöglichen

Im Fokus unseres Programms steht daher die langfristige Sicherung von Flächen in der "Normallandschaft", auf denen zukünftig weder wirtschaftliche Nutzung noch Gestaltungsmaßnahmen herkömmlicher Art stattfinden. Der Natur wird Gelegenheit gegeben, sich frei zu entfalten und für den Lebensraum typische Entwicklungsstadien zu durchlaufen. Nicht der IST-Zustand wird gepflegt, sondern die Veränderung - die Dynamik - wird ermöglicht!

Der Wald - ein vernachlässigter Lebensraum

Die SON hat als beispielgebenden Lebensraum den Wald ausgewählt, da dieses Ökosystem entgegen seines hohen Werts für den Naturschutz oft vernachlässigt wird. Auch ist Dynamik ein markantes Merkmal des Waldes. So reißen Stürme das Kronendach auf und verändern die Waldbestände schlagartig. Neue Strukturen entstehen: umgestürzte Stämme, hochgerissene Wurzelteller oder ausgekolkte Wurzelmulden. Mit der abrupten Unterbrechung des bisherigen Wachstums wird spontan eine völlig neue Entwicklung eingeleitet. Abgestorbene Bäume ziehen bestimmte Kleinlebewesen an, die wiederum typischen Waldvögeln wie Kleiber, Klein-, Mittel- und Schwarzspecht als Nahrung dienen. Deshalb ist insbesondere der Verbleib von Totholz im Wald für die weitere natürliche Entwicklung sehr wichtig. Im Schutz absterbender Bäume wachsen aber auch Schösslinge empor, die zur natürlichen Waldverjüngung beitragen.

Für die Natur - mit den Menschen

Neben diesen fachlichen Zielsetzungen wird von uns auch die Bevölkerung mit einbezogen. Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade struktur- und erlebnisreiche Waldstandorte von Erholung suchenden Menschen bevorzugt aufgesucht werden. Das Programm "Dynamik-Inseln für die Kulturlandschaft" bietet daher auch die Möglichkeit, den sanften Tourismus im Osnabrücker Land zu fördern.

Flächen sichern - was wir schon erreicht haben

Die Grundlage des Programms "Dynamik-Inseln" ist die langfristige Sicherung der Flächen. Nur so kann - frei von wirtschaftlichen Zwängen - eine ungestörte Entwicklung gewährleistet werden. Unterdessen stehen der SON über 30 Flächen für dieses Programm zur Verfügung. Beispielsweise konnten wir Waldstücke im Wiehengebirge bei Melle und im Hasetal bei Alfhausen erwerben. Eine innovative Kooperation zwischen Ökologie und Ökonomie stellt eine Vereinbarung zwischen der SON und einem Tiefbauunternehmen der Dallmann-Gruppe dar. Die Firma stellt der SON eine Fläche in direkter Nähe zu einem Naturschutzgebiet zur Verfügung.

Forschung voranbringen - Kooperation mit Wissenschaftlern

Der SON gelang es, die Hochschule Osnabrück als Wissenschaftspartner für das Dynamik-Insel-Projekt zu gewinnen. Machbarkeit und Wirksamkeit von Dynamik-Inseln in der Normallandschaft wurden wissenschaftlich untersucht. Das Vorhaben "Machbarkeitsstudie und modellhafte Erprobung des SON-Programms 'Dynamik-Inseln für die Kulturlandschaft'" wurde gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Schweizer Bristol-Stiftung, der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück, der Sparkasse Bersenbrück sowie der Bürgerstiftung der Sparkasse Melle. Die Ergebnisse sind als Buch im Haupt Verlag und in Kurzform als Artikel erschienen.

Breite Zustimmung und regelmäßige Berichterstattung

Das Projekt findet große Anerkennung. So befürworten beispielsweise der Tourismusverband Osnabrücker Land und der Naturpark Terra.vita in einer gemeinsamen Erklärung das Dynamik-Insel-Programm der SON.

Lesen Sie hier, wie unsere Initiative von Experten beurteilt wird. Verfolgen Sie auch die positive Berichterstattung in der Presse.

Stauwiesen


„Stauwiesen – Lebensräume für Wasser- und Watvögel in der Hase-Else-Niederung“

Feuchtgebiete bieten vielen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Für die auf feuchte Gebiete spezialisierten Vogelarten, die so genannten Wasser- und Watvögel, haben sie eine besondere Bedeutung als Brut- und Rastgebiet. Für Kiebitze und andere Watvögel besitzt die Hase-Else-Niederung bei Melle diese wichtige Funktion. Sie ist für diese Arten ein wichtiger "Trittstein" auf deren Wanderrouten, wo sie während der Rast ihre Energievorräte für den Weiterflug auffüllen können.

Ein landesweit bedeutsames Rastgebiet

Mehrjährige Untersuchungen der Vogelwelt in der Hase-Else-Niederung haben gezeigt, dass sich dieses Gebiet besonders durch die hohen und konstanten Rastbestände von Kiebitz (bis zu 2.700 Vögel), Stockente, Graureiher, Gänsesäger und Höckerschwan auszeichnet. Daher wurde diese bedeutsame Niederungslandschaft von der Niedersächsischen Fachbehörde für Naturschutz als "Rastgebiet von landesweiter Bedeutung" anerkannt.

Wiedervernässung und Umweltbildung

Die SON verfolgt mit ihrem Projekt "Stauwiesen" das Ziel, zusammenhängende Flächen am Stauwiesengraben in der Hase-Else-Niederung für die feuchtgebietstypischen Vogelarten aufzuwerten. Weil sich ohne eine Wiedervernässung der Flächen keine positive Entwicklung der Wasser- und Watvogelbestände einstellen wird, ist der Grunderwerb von Kernflächen unverzichtbar. Begleitend strebt die Stiftung an, der Öffentlichkeit Informationen zur Bedeutung von Feuchtgebieten zugänglich zu machen. Der in nächster Nähe zu den "Stauwiesen" verlaufende Else-Werre-Radweg bietet vielfältige Möglichkeiten, Umweltwissen zu diesem Thema zu vermitteln.

Kooperation und Vernetzung

Die SON hat erste Parzellen im Elsetal bei Melle erworben. Hinzu kommen Kompensationsflächen, die der Landkreis Osnabrück, die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die Stadt Melle und der Unterhaltungsverband 29 „Else“ eingebracht haben. Als Ergebnis einer mit diesen Partnern vereinbarten Kooperation und durch finanzielle Unterstützung der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück stehen nun etwa 18 Hektar für das Projekt zur Verfügung. Der SON ist es gelungen, Akteure mit verschiedenen Interessen zusammenzubringen, damit Flächen vernetzt werden können, die ökologisch betrachtet zusammengehören.

Lesen Sie mehr über dieses Projekt in einem Fachartikel. Zur aktuellen Entwicklung des Projekts gibt ein weiterer Artikel, der insbesondere die ganzjährige Beweidung von Grünland thematisiert, Auskunft. Wertvolle Informationen zu den Rastvögeln der Hase-Else-Niederung finden Sie hier. Verfolgen Sie auch die positive Berichterstattung in der Presse.

Klimawald


Herausforderung Klimaschutz – Ein regionales Zeichen setzen

Der globale Klimawandel erfordert eine Vielzahl von Maßnahmen: die Vermeidung CO2-haltiger Emissionen und die Steigerung der Energieeffizienz stehen dabei im Vordergrund. Doch realistischerweise muss weiterhin von einem Überschuss klimaschädlicher Gase ausgegangen werden. Hier setzt das SON-Projekt “Klimawald” an.

CO2-Restmengen binden

Indem wir Offenlandflächen mit standortheimischen Gehölzen bepflanzen und in der Folgezeit ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, entstehen langfristig CO2-Senken, die zumindest teilweise zur Lösung des Klimaproblems beitragen. Mit einer mehrere Hektar großen Ackerfläche bei Melle haben wir begonnen. Dort wurden Laubbaumarten gepflanzt - unter Berücksichtigung von Naturschutzaspekten wie beispielsweise strukturierter Waldränder.

Signalwirkung und Umweltpädagogik

Über ihre tatsächliche klimastabilisierende Funktion hinaus eignet sich die Fläche als medien- und bildungswirksames Signalgebiet. Unter Anleitung einer Naturpädagogin und unterstützt durch Forstfachleute und Biologen wurden Kinder und Jugendliche an der Bepflanzungsaktion beteiligt. Deren Eltern, und über die Presse auch die breitere Öffentlichkeit, können somit erleben, dass wir dem Klimawandel nicht hilflos ausgeliefert sein müssen.

Weitere Informationen zum Projekt sind als Fachartikel erschienen.

Artenvielfalt für den Kellenberg


Naturschutz durch Kooperation

Im Naturpark “Terra Vita” im Osnabrücker Land liegt der “Kellenberg”, eine Waldlandschaft, die seltenen Vögeln wie Schwarz- und Mittelspecht, Uhu und Kolkrabe, Waldlaubsänger und Trauerschnäpper einen Lebensraum bietet. Um dieses Gebiet zu sichern und zu entwickeln, hat die SON ein innovatives Maßnahmenbündel geschnürt.

Maßnahmenmix und Moderation

Flächenerwerb und Flächengestaltung sind unverzichtbare Naturschutzinstrumente, die auch hier genutzt werden. Doch erst im Verbund mit freiwilligen Beiträgen von Eigentümern und Umweltbildungsangeboten gewinnen sie an Wirksamkeit. Die Stiftung hat daher zwischen unterschiedlichen Akteuren moderiert und ein vielgestaltiges Konzept entwickelt. So stellen Privatleute wichtige Altholzinseln oder Großhöhlenbäume zur Verfügung und tragen damit zu einem Mosaik sich ergänzender Maßnahmen bei.

Vor Ort - als Beispiel

Eine Vielzahl von Partnern, seien es Geld- oder Ideengeber, Förster oder Jäger, Kirchen oder Behörden, machen mit bei diesem Projekt. Auf diese Weise wächst die Akzeptanz, und viele Kräfte ergänzen einander. Die SON bringt neu erworbene Flächen, Expertise und Kontakte ein. Wir koordinieren und sorgen dafür, dass die Maßnahmen fachlich sinnvoll sind und gut aufeinander abgestimmt werden. Gerade in Zeiten knapper Kassen sehen wir dieses kooperative Modell als beispielgebend an.

Mehrere detailreiche Fachartikel informieren Sie über die naturschutzrelevanten Ergebnisse des Projekts.

KLAr Melle


Kooperation Lebensraum- und Artenschutz Melle - KLAr Melle

Durch die Vernetzung der wesentlichen Akteure vor Ort sollen ganz konkret Naturschutzprojekte umgesetzt und neue Aktivitäten initiiert werden. Dazu ist die Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON) Anfang 2017 eine Kooperation auf Augenhöhe mit dem Kreislandvolkverband Melle e. V., der Jägerschaft Melle e. V. und der Stadt Melle eingegangen. In den nächsten Jahren sollen im Rahmen dieser Kooperation in enger Abstimmung untereinander praxistaugliche Lösungen für den Lebensraum- und Artenschutz vor Ort entwickelt und in die Tat umgesetzt werden.

Die Zielarten des Projektes

Im Fokus stehen im Bestand gefährdete Charakterarten der offenen bzw. halboffenen Kulturlandschaft wie die Vogelarten Rebhuhn, Rotmilan, Kiebitz, Steinkauz und Feldlerche. Auch der Schutz des Fischotters wird angestrebt. Die im Raum Melle vorhandenen Fließgewässer Else und Hunte können dabei als Verbindungskorridor zwischen der niedersächsischen und niederländischen Fischotter-Population eine Schlüsselfunktion übernehmen.

Projektergebnisse

Zum Projekt liegen mehrere informative Kurzbeiträge vor, die Sie hier finden. Die detailreichen Ergebnisse der ersten sechs Projektjahre sind unter dem Titel „Kooperation für mehr Schutz von Lebensräumen und Arten im ländlichen Raum – Ergebnisse eines EU-kofinanzierten Projektes zwischen ehrenamtlichem Naturschutz, Landwirtschaft, Jagd und Kommune in Melle (Westniedersachsen)" als 318-seitiges Buch erschienen, das über die KLAr-Geschäftsstelle bezogen werden kann.

Mitmachen kann jeder

Das Projekt wird durch eine Geschäftsstelle in Melle unterstützt, die neben projektspezifischen Beratungsangeboten für die Landwirtschaft auch weitere Mitmach- und Unterstützungsangebote anbietet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich beispielsweise zu Artenschutzfragen in ihrem persönlichen Umfeld beraten lassen und an verschiedenen Informationsveranstaltungen oder Exkursionen teilnehmen.

Die Mitarbeitenden der KLAr-Geschäftsstelle stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

Kontakt:

Mühlenstraße 47 in Melle

Telefon: 05422-9289328

Mobil: 0162-8087652

E-Mail: kontakt@son-net.de

Homepage: https://klar-melle.de/

Das Projekt „Kooperation Lebensraum- und Artenschutz Melle - KLAr Melle” wurde von 2017 bis 2022 zu 80 % aus Mitteln des ELER-Fonds der Europäischen Union und Mitteln des Landes Niedersachsen finanziert.

Artenschutz im ländlichen Siedlungsraum


Gemeinsam für den Erhalt einer vielfältigen Heimat

Der Artenschwund vor allem in der freien Landschaft ist ein derzeit vielfach diskutiertes Thema. Dabei bleibt weitestgehend unbeachtet, dass auch im unmittelbaren Lebensumfeld von uns Menschen im ländlichen Raum, nämlich den Dörfern und Siedlungen, längst nicht mehr so viele Arten vorkommen. Mit dem aus vier Teilbereichen bestehenden Projekt „Artenschutz im ländlichen Siedlungsraum” möchte die SON dem Artenschwund auf regionaler Ebene begegnen, indem es eine Vielzahl an kleinen und nachahmenswerten Maßnahmen aufzeigt.

Zwei Stockwerke voller Leben: Das SON-Artenschutzhaus

Ein modernes Haus - ganz gleich, ob Neubau oder Sanierung - kann eine Vielzahl von Quartieren für die verschiedensten Tierarten bieten. Jedoch müssen diese Möglichkeiten bei Bau und Sanierung oder im Anschluss gezielt geplant und umgesetzt werden. Genau diesen Ansatz greift die SON auf: Das Herzstück des Projektes ist ein Holzhaus, das 2019/2020 in unmittelbarer Nähe der SON-Geschäftsstelle in Melle-Mitte errichtet wurde. Hier wird ein Informations- und Fortbildungsangebot geschaffen, welches sich vor allem an Handwerker, Haus- und Grundbesitzer, Hausmeister, Unternehmen, Wohnungsbaugenossenschaften sowie Architekten richtet. An der Außenfassade des Artenschutzhauses wurden neben Nisthilfen für Mehlschwalben, Hausperlinge und Bachstelzen auch unterschiedliche Fledermausquartiere angebracht. Als weitere Besonderheiten wurde ein Staren-Domizil errichte und eine Lehmpfütze für Schwalben auf dem Außengelände des Artenschutzhauses eingerichtet. Eine großzügig gestaltete Insektennistwand sieht Lebensstätten speziell für Wildbienen vor.

Artenschutz für jedermann

Ein Novum stellen Anschauungsmodelle auf zwei Geschossebenen des Artenschutzhauses dar. Anhand von Dach- oder Fassadenausschnitten wird gezeigt, wie sich Quartiere für Nischenbrüter und Fledermäuse im Gebäude, am Dach oder in der Gebäudeaußenhülle anbringen lassen.

Hautnahes Erleben für große und kleine Artenschützer

Schulklassen können auf einzelnen Stationen am und im Artenschutzhaus erkunden und hautnah erleben, was zuhause für den Artenschutz getan werden kann. Beispielsweise werden in einem Werkbereich Nisthilfen und mehr für den eigenen Garten oder Balkon gebaut. Vielleicht entwickeln sich einige der kleinen Baumeister ja zu großen Artenschützern!

Netzwerken zugunsten von Fledermäusen & Co.

Ergänzend zum SON-Artenschutzhaus wird für den oben genannten Interessentenkreis ein Informations- und Beratungsnetzwerk aufgebaut sowie Schulungen und Workshops angeboten. Ziel ist es, dass künftige Bau- und Sanierungsvorhaben auch den Artenschutz berücksichtigen, um gleichzeitig auch Wohnraum für Fledermäuse & Co. zu schaffen.

Artenschutzmaßnahmen in allen Stadtteilen

Ein weiteres Projektfeld des Vorhabens ist die Umsetzung von über 25 Maßnahmen auf beispielhaften Standorten wie öffentliche Gebäude und Freiflächen, Gewerbeobjekte und Privatareale. Dazu wurden in allen acht Stadtteilen von Melle Flächen für die Projektziele gewonnen, sorgfältig auf Praxistauglichkeit bewertet, ausgewählt und in enger Abstimmung mit den Grundstückseigentümern nach Gesichtspunkten des Artenschutzes optimiert. Dabei wurden beispielsweise ein Artenschutzkeller und Steilwände aus Lehm für Wildbienen errichtet sowie Nisthilfen für Mauersegler und andere Vogelarten in Kirchtürmen geschaffen.

Umweltbildung - 17 teilnehmende Schulen

Die Umweltbildung der jüngeren Generation bildet den vierten Teil des Gesamtvorhabens. Um den Artenschutz im Siedlungsraum intensiver als bisher in der Gesellschaft zu verankern, setzt das Projekt vor allem auf die zukünftigen Entscheidungsträger. Neben einer Vielzahl von obligatorischen, jedoch immens wichtigen Maßnahmen wie dem Bauen von Nisthilfen in Schulen als niedrigschwelliges Angebot, erstreckt sich die Umweltbildung auch auf das gesamte Gelände der 17 teilnehmenden Schulen. Artenschutzpotenziale auf dem Gelände zu entdecken, sie thematisch aufzubereiten und gemeinsam - Schulleitung, Kinder und deren Eltern sowie die SON - zu verwirklichen, ist ein weiteres Projektfeld von „Artenschutz im ländlichen Siedlungsraum“. Diese Form der Umweltbildung wird ergänzt durch außerschulische Veranstaltungen für Jugendliche und weitere Komponenten, die auf alle Altersgruppen ausgerichtet sind und den Spaß am praktischen Gestalten in den Vordergrund stellen.

Unterstützung

Das Projekt „Artenschutz im ländlichen Siedlungsraum“ erfährt ideelle Unterstützung durch folgende Kooperationspartner:

  • Berufsakademie Holztechnik Melle e. V.
  • Handwerkskammer Osnabrück- Emsland-Grafschaft Bentheim
  • Hochschule Osnabrück
  • Jägerschaft Melle e.V
  • Kreislandvolkverband Melle e.V.
  • Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita
  • Stadt Melle
  • TSV Natur Westerhausen
  • Wohnungsbau Grönegau GmbH

Die Kooperationspartner tragen zum Erfolg des Projektes bei und helfen mit, das Projekt über die Region Melle hinaus zu verstetigen.

Zudem wird das Vorhaben durch eine außergewöhnliche Allianz von Mittelgebern unterstützt. Die vollständige Liste aller Mittelgeber finden Sie hier.

Ergebnisse des Projekts finden Sie hier und auf der projekteigenen Homepage.

Fledermaus-Stollen im Kellenberg


Fledermäuse faszinieren gleichermaßen durch ihr anmutiges Aussehen und bizarres Verhalten, doch geeignete Winterquartiere für diese Tiere sind rar. Aufgrund dessen startete die SON ein ehrgeiziges Vorhaben: die Neuanlage eines untertägigen, rund acht Meter langen Stollens im Wiehengebirge bei Buer.

Mittels Bagger wurden hierfür mehrere tonnenschwere Bauelemente etwa zwei Meter tief in den Boden eingelassen. Foto: Gerhard Hagensieker

Arten wie das Braune Langohr, die Zwergfledermaus oder die Kleine Bartfledermaus sollen hier ideale Bedingungen zur Überwinterung vorfinden.

In vielen Nischen verschiedener Größen finden Fledermäuse im Winter immer einen passenden Hangplatz. Foto: Gerhard Hagensieker

Aber nicht nur Fledermäuse profitieren vom Fledermausstollen. Auch für Amphibien und Reptilien wurden im Umfeld des Stollens insgesamt 34 Winterquartiere neu errichtet. Beispielsweise Bildschleichen, Waldeidechsen, Erdkröten und Grasfrösche finden in den aus unterschiedlichen Röhren, Bruchsteinen und Firstpfannen angelegten unterirdischen Quartieren ebenfalls einen Platz zum Überwintern.

Das SON-Projekt zur Renaturierung der Huntewiesen Meesdorf


Eine Kulturlandschaft wird wiederbelebt

Die Huntewiesen bei Meesdorf sind eine beispielhafte Kulturlandschaft des Grönegaus. Wir wollen das vielfältige Mosaik an Biotopen renaturieren und damit einen wertvollen Lebensraum für bedrohte Arten schaffen. Helfen Sie mit, die Heimat von Schwarzstorch, Turteltaube, Neuntöter und Riesen-Schachtelhalm zu sichern! Der Oberlauf der Hunte soll wieder das werden, was er noch vor wenigen Jahren war: eine bedeutsame Kulturlandschaft, lebensspendend durch eine Vielzahl abwechslungsreicher Lebensräume.

Heimat von Schwarzstorch, Turteltaube und Riesen-Schachtelhalm

Hier, kurz vor ihrem Durchbruch durch das Wiehengebirge bei Meesdorf, prägten kleine Weideflächen, Mäh- und Streuobstwiesen das Bild. Zusammen mit den munter mäandernden Nebengewässern der Hunte boten sie seltenen Tieren und Pflanzen eine Heimat. Das Projekt „Huntewiesen Meesdorf - Kulturlandschaft schützen und entwickeln” hat zum Ziel, diese besondere Landschaft zu bewahren und durch gestaltende Maßnahmen verschwundene Lebensräume wiederherzustellen.

Erste Schritte auf einem langen Weg

Die ersten Schritte sind gemacht: So erwarb die SON mit finanzieller Unterstützung der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück 2013 erste Parzellen an der Hunte, am Bremkebach sowie einigen Nebengewässern. 2024 wurden weitere Flurstücke im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Niedersachsen mitfinanziert. Die Flächen werden in extensiv genutztes, artenreiches Grünland umgewandelt, Fließgewässer erhalten ihren natürlichen Lauf zurück und Streuobstwiesen sowie Feldhecken werden neu angepflanzt. Schließlich sollen sich solche Refugien wie ein grünes Band durch das Tal der Hunte ziehen und Tieren und Pflanzen wie dem seltenen Schwarzstorch, der bestandsbedrohten Turteltaube und dem Neuntöter oder dem meterhohen Riesen-Schachtelhalm einen zusammenhängenden Lebensraum bieten. Helfen Sie uns, die Artenvielfalt in der Region zu erhalten und die Lebensbedingungen zu verbessern!

Artenschutzprojekt für den Laubfrosch


Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg

Der früher weit verbreitete und häufige Laubfrosch ist selten geworden. Seine Vorkommen sind in ganz Deutschland weitgehend fragmentiert. Gefährdungsursachen sind beispielsweise die intensive Landnutzung, der Flächenverbrauch, der Straßenverkehr und das Verschwinden oder Verschlechtern von geeigneten Gewässern. Der Laubfrosch gilt als Charakterart der „bäuerlichen Kulturlandschaft“, die sich durch kleingewässerreiche Wiesen und Weiden in einer mit Feldhecken reich strukturierten Landschaft auszeichnet.

Der Laubfrosch (Hyla arborea)

Laubfrosch (Foto: A. Meister)

Er ist der kleinste heimische Frosch und seine glatte Haut ist leuchtend grün. An den Finger- und Zehenspitzen sitzen kleine, runde Haftballen, die den Frosch zu einem guten Kletterer machen. Die Männchen stimmen trotz der geringen Größe der Art während der Balzzeit (April bis Mitte Juni) einen sehr lauten Balzgesang an. Die unverkennbaren „äpp-äpp-äpp“-Rufe sind noch in einer Entfernung von über einem Kilometer zu hören.

Der Laubfrosch sucht zur Fortpflanzungszeit vegetationsreiche Gewässer auf. Besonders wichtig sind voll sonnenexponierte, krautige Flachwasserzonen, wo sich die Larven schnell und geschützt vor Fressfeinden (insbesondere Fischen) entwickeln können.

Außerhalb der Fortpflanzungszeit lebt der Laubfrosch an Land. Die Sommermonate verbringen die Alttiere in Hecken, Gebüschen und in Bäumen.

Die Jungfrösche verlassen nach einer Entwicklungsdauer von 50 bis 70 Tagen das Geburtsgewässer. Anschließend halten sie sich in der Ufervegetation auf, oft in Hochstaudenfluren, die nicht regelmäßig gemäht werden. Dort kann man sie mit etwas Glück auf großblättrigen Pflanzenstängeln sitzend sehen. Zum Spätherbst suchen sowohl die Jungfrösche als auch die Alttiere ihre Winterquartiere auf - frostsichere, unterirdische Verstecke, oft in Wäldern und Hecken.

Laubfrosch-Gewässer (Foto: C. Oberwelland)

Letzte Laubfrosch-Vorkommen

Im Kreis Herford an der Grenze zum Kreis Gütersloh und zum niedersächsischen Landkreis Osnabrück gibt es noch Laubfrösche. Es handelt sich bei dem Vorkommen an den Rötekuhlen in Bardüttingdorf (Spenge) um die größte Population im weiten Umkreis. Die Teiche wurden einst zur Verarbeitung von Flachs zu Leinen angelegt.

Das „länder“übergreifende Artenschutzprojekt

Über die Verbreitung und Lebensraumnutzung der Art im weiteren Umfeld um das Vorkommen in Spenge-Bardüttingdorf ist wenig bekannt. Zur langfristigen Sicherung und Förderung der Laubfroschbestände haben die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford e. V., die Biologische Station Bielefeld-Gütersloh und die Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON) Anfang des Jahres 2026 ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung für die Natur Ravensberg

Das Projektgebiet umfasst Teile von Borgholzhausen und Werther (Kreis Gütersloh), Spenge (Kreis Herford) und die Meller Stadtteile Neuenkirchen, Riemsloh und Bruchmühlen (Landkreis Osnabrück).

Das Projekt verfolgt folgende Ziele:

  • Ausgehend von den Rötekuhlen in Spenge-Bardüttingdorf wird die Verbreitung des Laubfrosches im näheren und weiteren Umfeld ermittelt.
  • Im Vorfeld der Laubfrosch-Erfassung werden alle Gewässer im Projektgebiet auf ihre Eignung als Laichgewässer für den Laubfrosch begutachtet.
  • Aufbauend auf den Erfassungen sollen Maßnahmen zur Optimierung von Lebensräumen mit dem Fokus auf Biotop-vernetzende Maßnahmen erarbeitet werden, das heißt neben der Erhaltung der aktuellen Population soll auch die weitere Ausbreitung der Art gefördert werden. Geeignete Maßnahmen – die in einem zweiten Projektabschnitt durchgeführt werden sollen – sind beispielsweise die Pflege vorhandener Gewässer (Gehölzmaßnahmen, Baggerarbeiten), die Neuanlage von Gewässern und die Anlage von Wildhecken und Hochstaudenfluren.

Aufruf zur Mithilfe

Neben den Erhebungen im Rahmen des Artenschutzprojektes möchten wir Sie um Ihre Mithilfe bitten. Bitte melden Sie uns Funde von Laubfröschen im 254 km2 großen Stadtgebiet von Melle sowie in den Kreisen Herford und Gütersloh. Ob Sichtbeobachtung von erwachsenen Tieren oder Jungtieren – gerne mit Foto - oder Nachweis über das typische Rufen der Männchen, jede Meldung ist uns willkommen!

An folgender Stelle können die Funde gemeldet werden:

Stadt Melle

Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON), Mühlenstraße 47, 49324 Melle

Volker Tiemeyer (v.tiemeyer@son-net.de)

Kreis Herford

Biologische Station Ravensberg, Am Herrenhaus 27, 32278 Kirchlengern:

Jennifer Heermann (heermann@bshf.de)

Kreis Gütersloh

Biologische Station Gütersloh / Bielefeld e. V., Niederheide 63, 33659 Bielefeld

Conny Oberwelland (conny.oberwelland@biostationgt-bi.de)

Bitte fügen Sie – sofern vorhanden – Ihrer Meldung gerne einen konkreten Standort (Adresse oder Koordinaten) oder Fotos bei.

Beobachtungsturm Limberg


Vogelerfassung

Feldornithologie und Umweltbildung sind erklärte Ziele der SON. Mit dem Projekt „Beobachtungsturm Limberg” wird an einem Meller Feldvogel-Hotspot die Möglichkeit eröffnet, sowohl gezielt Vögel des Offenlands zu erfassen und ihr Verhalten zu beobachten als auch das Wissen um die Gefährdungssituation der Feldvögel zu vermitteln. Im Herbst kann der bisweilen überwältigende Vogelzug erlebt werden. Besonders populär ist der Zug der Kraniche. An diesem Standort sind bis zu 10.000 Vögel dieser Art an einem Tag hautnah erlebbar.

Naturschutz zum Anfassen

Die Lage des Turms im Zentrum eines lokalen Biotopverbunds aus Blühflächen, Feldhecken und Obstbaumwiesen bietet eine praxisorientierte Vermittlung von zentralen Themen des Naturschutzes in Kulturlandschaften wie auch die Möglichkeit der handfesten Mitarbeit im Rahmen der Biotoppflege.

Verschiedene Funktionen der Bauwerksebenen

Der Beobachtungsturm wurde 2025 auf einer Grundfläche von rund 3,50 x 3,50 m errichtet. In etwa 7,5 Meter Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform, darunter ein geschlossener Raum mit umlaufenden, schmalen Fenstern. Während die Plattform Tier- und Naturbeobachtungen sowie Wissensvermittlung in alle Richtungen unter freiem Himmel und quasi aus der Vogelperspektive ermöglicht, hat der geschlossene Raum eine andere Funktion. Er erlaubt das gezielte Langzeitbeobachten von Tieren, ohne von ihnen wahrgenommen zu werden. Zudem dient diese Ebene des Turms als Pausen- und Schutzraum für kleinere Gruppen, die im Nahbereich wiederkehrende Biotoppflegemaßnahmen durchführen.

Mitmachen

Wie kann man die Fauna des Umfelds entdecken und kennenlernen, die Aussicht auf die Natur genießen oder an einem Biotoppflegeeinsatz auf Blühflächen, von Feldhecken und auf Obstbaumwiesen im Nahbereich des Beobachtungsturmes teilnehmen? Die Umweltbildung wird terminiert und erfolgt verbal sowie aktiv unter Anleitung. Ob Naturkundler, Naturschutzpraktiker oder Naturliebhaber: Buchen Sie einfach einen Termin bei uns:

Tel. 05422 9289328 · kontakt@son-net.de

Es sind sowohl Einzeltermine als auch Termine für Kleingruppen möglich. Um Störungen der Fauna auszuschließen, ist der Zugang zum Turm verschlossen, sodass ein Betreten des Bauwerks ohne Termin nicht möglich ist. Weitere Informationen zum Projekt „Beobachtungsturm Limberg“ finden Sie hier

Vögel gucken - Vögel schützen


Vogelbeobachtungen rund um Melle machen Freude - und helfen

Vögel zu beobachten kann ein Quell der Freude sein, ein Ausgleich zum Alltag oder eine spannende Freizeitbeschäftigung. Wer hat sich nicht schon am Gesang eines Rotkehlchens im Garten, am munteren Treiben am Futterhaus oder am beeindruckenden Schauspiel hunderter ziehender Kraniche erfreut? Gemeinsam macht „Vogelgucken“ noch mehr Spaß - und bringt spannende Erkenntnisse für den Naturschutz, die nicht nur unseren gefiederten Freunden, sondern der ganzen Natur zugute kommen.

Ihre Daten für unsere Taten

Viele Menschen glauben, dass es früher „mehr Vögel“ gab. Jede Vogelbeobachtung hilft uns herauszufinden, inwieweit das stimmt. Mehr noch: Wenn wir wissen, welche Vögel wo brüten (oder auch nicht), verstehen wir besser, wie es um die Natur in unserer Heimat bestellt ist. über die Jahre lassen sich so Entwicklungen ablesen, die wir in unsere Naturschutzarbeit einfließen lassen. So macht jede Vogelbeobachtung nicht nur Freude - sondern ist gleichzeitig eine wertvolle Nachricht für uns. Sie hilft uns, Projekte gezielt anzugehen und unsere ehrenamtliche Arbeit wirksam zu gestalten. Dies sogar überregional, wie unsere Mitarbeit am einzigartigen „Adebar“-Projekt zur Fertigstellung eines bundesdeutschen Brutvogel-Atlas gezeigt hat.

„Vogelgucken”: Ornithologie für jeden

Ob allein oder mit anderen - aufregende Beobachtungen und Erlebnisse warten auf jeden, der raus geht und aufmerksam hinsieht. Auf unseren regelmäßigen lokalen Treffen tauschen wir uns aus und bereiten unsere Projekte vor. Jeder ist willkommen - ganz gleich, ob Sie beispielsweise die heimische Vogelwelt auf einer unserer Touren kennenlernen, die Brut- und Rastvogelbestände an Hase und Else mit uns erkunden, unsere Untersuchungen auf stiftungseigenen Flächen begleiten oder uns bei landes- und bundesweiten Erfassungsprogrammen unterstützen möchten.

Jede Nachricht aus der Natur hilft

Jede Beobachtung zählt: Wussten Sie, dass es 2009 in Melle mehr „Vogelhaushalte” (55.000) als Einwohner (48.000) gab? Und dass 2020 tatsächlich nur noch 82 Kiebitz-Paare in Melle gebrütet haben ( hier die Ergebnisse der Kiebitz-Zählung und unser Kiebitz-Schutzkonzept). Diese und andere wertvolle Erkenntnisse (siehe die Brutvogel-Bilanz der letzten 20 Jahre , unsere vogelkundliche Untersuchung auf Windwurfflächen oder unsere Ergebnisse der Rastvogelerfassung in der Hase-Else-Niederung) gibt es nur, weil begeisterte „Vogelgucker“ einfach mitmachen. Machen Sie doch auch mal mit!