Vögel gucken – Vögel schützen

Vogelbeobachtungen rund um Melle machen Freude – und helfen

Vögel zu beobachten kann ein Quell der Freude sein, ein Ausgleich zum Alltag oder eine spannende Freizeitbeschäftigung. Wer hat sich nicht schon am Gesang eines Rotkehlchens im Garten, am munteren Treiben am Futterhaus oder am beeindruckenden Schauspiel hunderter ziehender Kraniche erfreut? Gemeinsam macht „Vogelgucken“ noch mehr Spaß – und bringt spannende Erkenntnisse für den Naturschutz, die nicht nur unseren gefiederten Freunden, sondern der ganzen Natur zugute kommen.

Ihre Daten für unsere Taten

Viele Menschen glauben, dass es früher „mehr Vögel“ gab. Jede Vogelbeobachtung hilft uns herauszufinden, inwieweit das stimmt. Mehr noch: Wenn wir wissen, welche Vögel wo brüten (oder auch nicht), verstehen wir besser, wie es um die Natur in unserer Heimat bestellt ist. Über die Jahre lassen sich so Entwicklungen ablesen, die wir in unsere Naturschutzarbeit einfließen lassen. So macht jede Vogelbeobachtung nicht nur Freude – sondern ist gleichzeitig eine wertvolle Nachricht für uns. Sie hilft uns, Projekte gezielt anzugehen und unsere ehrenamtliche Arbeit wirksam zu gestalten. Dies sogar überregional, wie unsere Mitarbeit am einzigartigen „Adebar“-Projekt zur Fertigstellung eines bundesdeutschen Brutvogel-Atlas gezeigt hat.

„Vogelgucken“: Ornithologie für jeden

Ob allein oder mit anderen – aufregende Beobachtungen und Erlebnisse warten auf jeden, der raus geht und aufmerksam hinsieht. Auf unseren regelmäßigen lokalen Treffen tauschen wir uns aus und bereiten unsere Projekte vor. Jeder ist willkommen – ganz gleich, ob Sie beispielsweise die heimische Vogelwelt auf einer unserer Touren kennenlernen, die Brut- und Rastvogelbestände an Hase und Else mit uns erkunden, unsere Untersuchungen auf stiftungseigenen Flächen begleiten oder uns bei landes- und bundesweiten Erfassungsprogrammen unterstützen möchten.

Jede Nachricht aus der Natur hilft

Jede Beobachtung zählt: Wussten Sie, dass es 2009 in Melle mehr „Vogelhaushalte“ (55.000) als Einwohner (48.000) gab? Und dass 2014 tatsächlich nur noch 67 Kiebitz-Paare in Melle gebrütet haben (hier die Ergebnisse der Kiebitz-Zählung und unser Kiebitz-Schutzkonzept). Diese und andere wertvolle Erkenntnisse (siehe die Brutvogel-Bilanz der letzten 20 Jahre, unsere vogelkundliche Untersuchung auf Windwurfflächen oder unsere Ergebnisse der Rastvogelerfassung in der Hase-Else-Niederung) gibt es nur, weil begeisterte „Vogelgucker“ einfach mitmachen. Machen Sie doch auch mal mit!